09.12.2019 15:00 Uhr – 13.12.2019 13:15 Uhr

Feldenkrais und Zeichnen AWBG

Und die Bedeutung der Gewohnheit.

In der Feldenkrais-Methode ist die Bewegung das Medium. Moshe Feldenkrais (1904 – 1984) entwickelte eine Fülle von Bewegungslektionen. Die Abläufe sind einfach und komplex. Sie finden meist am Boden statt und sind für Jede/n geeignet.

Die Feldenkrais-Lektionen unterstützen einen Bewusstwerdungsprozess. Die Erfahrung, Einfluss nehmen zu können, stärkt das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit. Die Bewusstheit des eigenen Tuns und das Experimentieren mit Variationen erweitern den Gestaltungsspielraum und führen zu mehr Selbstbestimmung in Alltag und Berufsleben. Die Einzigartigkeit, das Eigene zu erleben und von der zugrundeliegenden Struktur aller zu wissen, kann Mitverantwortung und Verbundenheit sowohl in persönlichen als auch in beruflichen Zusammenhängen entstehen und wachsen lassen.

Was ist das Ergänzende der ästhetischen Erfahrung des Zeichnens? Entlang der Feldenkrais-Lektionen bildet der Gebrauch der Augen einen wesentlichen Teil des Seminars. Einfache Übungen des Zeichnens enthüllen die Hierarchie von Denken und Sehen. Diese ästhetische Erfahrung wird sich wiederum unmittelbar auf das Spüren in den Feldenkrais-Lektionen auswirken. Zeichnen kann künstlerischer Ausdruck sein, ist aber auch Mittel, Prozesse und Projekte darzustellen, innere und äußere Zustände zeichnerisch zu strukturieren und zu ordnen.

Bitte bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen.

Dozent*innen
  • Inga Juchmann
  • Claudia Witt